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Um seine Gästen auf dem G8-Gipfel zu erfreuen,
startete Italiens Ministerpräsident einen Großeinkauf in Murano.
Für 80 Tausend Euro erstand er dort bei „Archimede Seguso“ gläserne
Kunstwerke und
trug sich in das Gästebuch ein, in welchem er die Einzigartigkeit
des Murano Glases preist.
In besagtem Laden zeigt man sich von der Präsenz des wichtigsten
Mannes in Staat jedoch nur wenig beeindruckt.
Schließlich gehöre Signor Berlusconi schon seit Jahren zum Klientel
des Hauses.
Und der Cavaliere ist nicht der erste Präsident, der hier Einkäufe
tätigt.
Dabei betont man bei „Archimede Seguso“,
dass die Besucher des Traditionsbetriebes keines nur „Reiche und
Berühmte“ wären.
Besonders Kinder und Schulklassen, die Interesse an den gläsernen
Prachstücken und
deren Herstellung zeigen, erfreuen das Unternehmen.
Die guten Stücke, beispielsweise ein Kerzenleuchter für
den amerikanischen Präsidenten Barack Obama,
sind heute bereits auf dem Weg nach Rom von wo sie dann, zu
gegebener Zeit,
auf die kleine Inselgruppe La Maddalena weiterreisen werden.
Dort werden sie schließlich in die Hände der bedachten Mächtigsten
der Welt gegeben. |