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Ob jemals Ruhe um die vierte Brücke über den Canale
Grande einkehrt, scheint fraglich.
Die ersten Planung liegen bereits über ein Jahrzehnt zurück, die
Kosten explodierten und
eigentlich war die Brücke von Beginn an unnötig,
da man von der Piazzale Roma per Vaporetto zum Bahnhof gelangen
kann.
Letzten Sommer wurde die Brücke der Verfassung dann endlich
eingeweiht,
ob sie den gestellten Anforderungen jedoch auf Dauer standhalten
kann, ist fraglich.
Bereits kurz nach der Eröffnung wurde die Calatrava, wie sie im
Volksmund genannt wird,
sind unter der Brücke wieder Gerüste und Netze angebracht.
Des weiteren scheint die Brücke den Sinn ihres Daseins kaum zu
erfüllen.
Verbindet sie doch die Piazzale mit dem Bahnhof ohne in irgend einer
Form für
die Mitführung von Gepäck geeignet zu sein.
Sie ist in Stufen mit eigenwilliger Länge und Höhe angelegt,
die keineswegs zu einer natürlichen Schrittfolge passen.
Rampen oder ähnliches sind nicht im Ansatz vorhanden.
Von behindertengerechter Bauweise ganz zu schweigen.
Kommt noch, hört man aus dem Rathaus.
Aktuell können Rollstuhlfahrer kostenfrei die Vaporetti zur
Überquerung des Canale Grande nutzen, doch dies scheint
diskriminierend,
was auch die Stadt so sieht und Abhilfe schaffen will.
Begleitet wird das Szenario um die Brücke des spanischen Architekten
Calatrava von Kritikern,
die in großer Zahl vertreten sind.
So auch ein mailändischer Jurist.
Er hält die Bemühungen der Stadt die Brücke endlich
behindertengerecht auszustatten, für nicht effektiv.
Seit der Eröffnung der Brücke gäbt es keine sichtlichen
Veränderungen in dieser Richtung an dem Bauwerk.
Der juristische Vertreter Venedigs Giulio Gidoni äußert sich noch
nicht zu diesem Fall. |