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Die weihnachtliche Bescherung fällt regional, aber
teilweise auch von Familie zu Familie, anders aus.
Traditionell bringt Bambino Gesú, das Jesuskind, die Geschenke.
In den vergangen Jahren hat jedoch der Babbo Natale die Rolle des
Geschenkebringers übernommen.
Er entspricht der Figur des amerikanischen Santa Claus – des
Weihnachtsmanns.
Die Tradition will, dass die Geschenke erst am 25. Dezember geöffnet
werden.
Die Geschenke werden entweder heimlich von Bambino Gesú oder Babbo
Natale unter den Baum oder vor die Krippe,
die in Italien, ihrem Geburtsland, eine besonders wichtige Rolle
spielt, gelegt oder
vom Weihnachtsmann persönlich an die Kinder überreicht.
Die zweite Art der Bescherung weißt Ähnlichkeiten mit dem Auftritt
des Heiligen Nikolaus in Deutschland auf.
Manche Familien halten die Bescherung um Mitternacht ab. Die
Wartezeit wird mit Kartenspielen, Tombola und natürlich Essen
verkürzt.
Nicht selten läuft nebenbei der Fernsehen, der die versammelte
Familie mit Weihnachtsshows,
in welchen in regelmäßigen Abständen äußerst leicht bekleidete als
Engel oder
Babbo – äh – Mamma Natale verkleidete junge Damen einstudierte Tänze
vollführen,
die nicht selten an jene in einschlägigen Etablissements erinnern,
berieselt.
Die zweite Variante ist die Bescherung nach dem Besuch der
Christmette.
Wer an dieser nicht persönlich teilnimmt, verfolgt oft am Bildschirm
die life Übertragung der Heilige Messe des Papstes aus dem Vatikan.
Andere Familien beschenken sich, wie auch in den Vereinigten Staaten
üblich, am Morgen des 25. Dezembers.
Die Weihnachtsgeschenke fallen zwar in der Regel größer aus als jene
des San Nicola oder der Santa Lucia,
halten sich jedoch noch immer in kleinerem Rahmen. |