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Bereits in den nächsten Wochen werden sie in Betrieb
genommen, die Überwachungskameras der Linienbusse Mestres.
Mestre ist zwar nicht unbedingt eine von Touristen belagerte
Hochburg deutscher Urlauber, trotzdem betrifft es viele Ausländer,
obwohl diese die Industriestadt selbst eigentlich gar nicht besuchen
wollen.
Die meisten der hier anzutreffenden Fremden nutzen die Stadt
lediglich als günstige Übernachtungs- oder Parkmöglichkeit,
um dann in die weltberühmte Lagunenstadt Venedig zu pendeln.
Und genau hier erfüllen die Busse ihren Dienst. ...und in Kürze auch
die bereits installierten Überwachungskameras.
Seit geraumer Zeit versucht man in Mestre die auftretenden
gewaltsamen Übergriffen in Linienbussen durch von
Ordnungskräften begleitenden Fahrten Herr zu werden.
Dieses System soll nun durch die Einführung der Kameras verstärkt
werden.
Ganz den Erwartungen entsprechend rief dieses Vorhaben frühzeitig
Datenschützer zum Protest.
Die Aufnahmen der Kameras würden umfassende Kontrollen der Busnutzer
ermöglichen,
welche die Privatsphäre der Aufgenommen beschneiden.
Auch die Fahrer könnten die komplette Arbeitszeit über beobachtet
werden, weshalb Datenschützer ein weiteres Mal aufstöhnen.
Aus diesen Gründen wurde jetzt bestätigt, dass die Kameras nicht auf
den Busfahrer gerichtet sind und die Bilder nur von
den zuständigen Ordnungskräften eingesehen werden.
Weitergeleitet würden schließlich nur jene Aufnahmen, die, wie es so
schön heißt, rechtswidrige Handlungen zeigen.
Die übrigen Videos würden selbstverständlich vollständig gelöscht.
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