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Dass Venetien durch eine Bewerbung um die Spiele 2020
mit der Hauptstadt Rom in Konkurrenz tritt, fällt für Giustina
Destro,
ehemalige Bürgermeisterin Padovas nicht ins Gewicht.
Die Lombardei hatte die Expo, im Piemont waren die olympischen
Winterspiele und
Rom hätte ausreichend andere Möglichkeiten sich auf dem
internationalen Bankette zu präsentieren,
meint die vehemente Wegbereiterin der Spiele in Venetien.
Laut ihr könnte sich die Region eine hohe Chance auf einen Zuspruch
durch das IOC ausrechnen.
Gleichzeitig betont Destro jedoch die Bedeutung des Zusammenhalts
der einzelnen Provinzen.
Uneinigkeiten und Streitereien würden die Wahrscheinlichkeit einer
Vergabe an Venetien deutlich verringern.
Die engagierte Politikerin betont, Venetiens Städte wären für
Olympia bereit.
Fraglich scheint jedoch, wie plant die Region die Spiel auszuführen.
Die engbebaute Lagunenstadt eignet sich wohl kaum, um ein für die
Spiele geeignetes Stadion,
geschweige den ein olympisches Dorf anzulegen.
Als Aushängeschild wird die einstige Dogenstadt aber wohl dienen.
Und dass Destro in nötigen den Verkehrsverbindungen keine
zusätzliche Herausforderung sieht,
bringt vermutlich die meisten Besucher der Lagune, die zu Zeiten
eines nur leicht erhöhten Zulaufs an- oder abreisten, ins Grübeln.
Der nationale Vorausscheid wird in Kürze zeigen, wem wer beim IOC
seinen Anspruch einreicht.
Doch bis zu den offiziellen Bewerbungen, die dem Internationalen
Olympischen Komitee erst 2011 präsentiert werden,
dauert es noch ein wenig. |