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Um Mitternacht wurde auf dem Markusplatz ein
Wasserstand von 125 Zentimetern gemessen,
eine Wasserhöhe, die jene provisorisch eingerichteten
Hochwasserstege um einiges übersteigt.
In einigen Städten des Veneto befanden sich die Feuerwehrleute im
Dauereinsatz.
Auch bei der Küstenwache gingen vermehrt Alarmrufe ein.
Mehrere Boote meldeten von der von Sturm und Regen aufgewühlten
Adria Seenot und
mussten Geborgen werden.
Befürchtungen, die Unwetter könnten der Landschaft langfristige
Schäden zu fügen,
gibt es jedoch in der Region momentan nicht.
Der Scirocco, wie die Stürme genannt werden, trete jedes Jahr auf,
verwüste die See und Strände, doch das Meer beruhige sich und
spüle den meisten des zuvor verschlungenen Sandes wieder an die
Küste.
Trotzdem leiden viele Menschen unter den Hochwasserschäden, die das
Unwetter mit sich bringt. |