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Gut ein Jahr nach der letzten Biennale trafen sich
Paolo Baratta,
dem Präsidenten der Biennale Venedig, und Daniel Birnbaum,
dem künstlerischen Leiter der 53. Exposition,
mit den Repräsentanten der nationalen Pavillons der Ausstellung von
2009.
Der Präsident informierte bereits während diesem Treffen,
dass der italienische Pavillon nicht mehr temporal begrenzt
stattfinden soll,
sondern in eine dauerhafte, das ganze Jahr geöffnete Kunstexposition
umgeformt wird.
Gleichzeitig lud er die anderen, in eigenen Pavillons ausstellenden,
Länder ein,
es dem italienischen Modell gleichzutun, beziehungsweise diese
öfter,
nicht nur zu den Biennalen der Kunst- und Architektur zu bestücken
und zu öffnen.
Andorra, Gabun, Montenegro, Pakistan, das Fürstentum Monaco,
Südafrika und
die Vereinigten Arabischen Emirate, wurden als Debütanten der
Biennale besonders begrüßt und willkommen geheißen.
Darauf stellte Daniel Birnbaum grob sein Konzept dar und
präsentierte den Titel der 53. Internationalen Kunstausstellung:
Fare Mondi // Weltenmachen
Birnbaum will mit diesem Namen den Schaffensprozess der Werke
betonen.
Mittlerweile ist bereits bekannt, dass Joko Ono und John Baldessari,
als bedeutende Persönlichkeiten der zeitgenössischen Kunst,
mit dem Leone d`Oro alla Carriera ausgezeichnet werden.
Die Filmfestspiele, la Biennale Cinema, beginnt 2009 am 2.
September.
Während ihr wird amerikanische Trickfilm-Regisseur und -Produzent
John Lasseter mit
dem Goldene Löwe für sein Lebenswerk ausgezeichnet.
Unter seiner Regie entstand 1995 mit Toy Story, der erste komplett
computeranimierte Film.
Der Tanz feiert dieses Jahr sein zehnjähriges Biennalenjubiläum.
Diesem zu Ehren, entstand das Programm Grado zero,
welches von dem Choreographen Ismael Ivo geleitet wird und
in einem sich über drei Jahre spannenden Bogen stattfindet.
Im Bereich Theater überzeugte die Griechin Irene Papas die
Beauftragten der 40. Theaterfestspiele der
Biennale und bekam den Goldenen Löwen verliehen. |