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Der Campanile in Venedig

  
  

  

Der Campanile ist das Wahrzeichen welches schon von weitem aus sichtbar ist.
Für 8,00 Euro fährt Sie ein Aufzug hinauf. (und wieder hinunter) (Stand 2015)

Heute begrüßt er die Touristen,
früher galt sein Gruß den heimkehrenden Seefahrern.

   
  
   

  

Der Campanile (rund 90 m hoch, 11m breit) hinter dem Dogenpalast.
Rechts davon das Luxus Hotel Danieli.

1902 ist der Turm eingestürzt. Nur gut dass der Turm (wie fast alle italienischen Kirchtürme)
so weit von der Kirche entfernet steht.
Sonst hätte der Einsturz wohl große Teile der Markus Kirche zerstört.
(Man sagt, das einzige Opfer war die Katze des Küsters.)

In einigen Cafes in Venedig hängen Bilder,
die die einzelnen Phasen des Einsturzes genau zeigen.
Diese sind aber nur Fotomontagen.

Es stimmt lediglich das Bild das den Trümmerhaufen nach dem Einsturz zeigt.

Bis zum Jahr 1912 wurde der Turm wieder aufgebaut.
Dies geschah nach dem Motto: "com'era e dov'era"

   
  
   

  

Der Turm beherrscht ganz klar den Markusplatz.
Gebaut ab dem 10.ten Jahrhundert.

Auf der Turmspitze ist die goldene Statue des Erzengels Gabriel.

   
  
   

  

Innenansicht.
Ich hatte einmal das seltene "Glück", dass der Aufzug kurz defekt war.
Wir Besucher durften dann "zu Fuß" hinunter laufen.

  
  
  

  

Die Aussicht vom Campanile.
Wenn Sie etwas Zeit haben und wenn der Andrang am Aufzug nicht allzu groß ist
dann "müssen" sie die Aussicht selbst genießen !!

Geben Sie unbedingt Acht auf die Glocken.
Nur wenige Zentimeter über Ihrem Kopf schwingt der schwere Klöppel.

   
  
   

  

Exzellente Fernsicht.
Im Hintergrund die schneebedeckten Alpen.
Diese weite Fernsicht ist jedoch selten.

   
  
   

  

Die Dächer der Altstadt von Venedig.

An der Nordseite des Campaniles sehen Sie meteorologische Informationen.
Besonders wenn über Winter wieder mal Hochwassergefahr herrscht,
hilft Ihnen ein Blick auf die Ebbe bzw. Flut Vorhersagen. (Gezeitenkalender)

   
  
   

  

Blick auf die Kirche S. Maria della Salute und die alte Zollamt Dogana da Mar.
An der Spitze ist die Glücksgöttin Fortuna auf der goldenen Weltkugel.
Im Vordergrund ist der südliche Eingang zum Canal Grande.

   
  
   

  

Campanile - Wahrzeichen von Venedig
Der eigentlich Markusturm heißende, aber auch Campanile genannte Glockenturm in Venedig
(im Italienischen vollständig „Campanile di San Marco“) bildet das Wahrzeichen der Lagunenstadt.
Am Markusplatz gelegen, ist er ein beliebtes Ziel für Touristen aus aller Welt.
Ein paar Daten mögen seine Bedeutung erläutern helfen.

Zur Geschichte
Der in der Stadt auch „el paron de Casa“ (zu deutsch „der Herr des Hauses“) genannte Turm
wurde als ein Symbol für den Reichtum und die Macht der Kaufmannsrepublik Venedig errichtet.
Mit dem Bau wurde zwischen 888 und 911 begonnen und
der Turm erst hundert Jahre später fertig gestellt. 1152 wurde
eine Spitze aus gebranntem Ton beigefügt, 1178 das oberste Geschoß.

1510 kam die Turmspitze dazu, 1517 eine vergoldete Statue des Erzengels Gabriel auf der Spitze.
In dieser Form überdauerte der Turm die nächsten 400 Jahre, um 1902 einzustürzen.
Die Stadtoberen beschlossen damals, den Turm wieder genauso aufzubauen,
wie er gewesen war, was 1912 auch zum erfolgreichen Abschluss kam.

2008 wurde zur künftigen Absicherung des Turmes eine Titanumfassung eingebaut.
 In dieser Form wird der Turm heute gerne von Besuchern bestaunt und bestiegen –
 es führt eine Treppe bis zum Glockengeschoss,
man kann aber auch mit einem Aufzug bis nach oben fahren (beides kostet allerdings Eintritt).
Diesen Ausblick haben schon große Kaiser wie der deutsche Kaiser Friedrich IV.
 oder der französische Kaiser Napoleon genossen.
Man sieht nicht nur die komplette Lagunenstadt unter sich,
es wirkt durch den Blickwinkel auch so, als seien die Kanäle verschwunden.

Die Glocken des Campanile
Der 98,6 m hohe Campanile ist nicht nur das Wahrzeichen von Venedig und
in dieser Form oftmals in Städten kopiert worden, welche zum Herrschaftsbereich
der Republik gehörten, sondern er ist auch aus einem weiteren Grund so berühmt:

Seine Glocken klingen in verschiedenen Tonlagen und läuteten früher verschiedene Dinge in der Stadt ein. Leider hat nur die größte Glocke, welche auch schon 1819 neu gegossen worden war,
den Einsturz von 1902 unbeschadet überstanden –
die vier anderen Glocken wurden 1909 in Mailand neu geschaffen.
Die Töne entsprechen dabei der A-Dur-Tonleiter und werden auch heute noch (freilich elektronisch) zu bestimmten liturgischen Zwecken geläutet.
Zu Zeiten der Republik dienten die Glocken auch weltlichen Zwecken – so zum Beispiel dazu,
den Anfang und das Ende eines Arbeitstages einzuläuten,
eine Hinrichtung zu verkünden oder zur Sitzung des Großen Rates der Republik einzuladen.
Weiteres Wissenswerte zum Campanile

Der Glockenturm diente der vom Schifffahrt lebenden Republik als Wahrzeichen,
Leuchtturm und Landmarke der Stadt.
Seine besondere Form wurde überdies auch in anderen Ländern wie Spanien,
Deutschland und den USA kopiert.
Heute bietet er den Touristen wie erwähnt vor allem einen faszinierenden Blick
über die ganze Stadt Venedig, den man nicht verpassen sollte.
 

   
  
   

    

Gegenüber vom Markusplatz ist die Kirche San Giorgio.
Diese Kirche hat einen Kirchturm der gelegentlich mit dem Campanile verwechselt wird.

Die braune Farbe der Ziegelsteine,
das weiss grüne Dach und
eine goldene Figur auf der Spitze
sind die Ursache der Verwechslung.

Von diesem Turm ist diese Aufnahmen.
Sie fahren vom Markusplatz mit der Linie 82 zur Kirche San Giorggio.
Die Turmbesichtigung kostet 8 Euro (April 2006)

   
  
   

    

Die Kirche San Giorgio mit ihrem Kirchturm.

   
  
  
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