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Punta della Dogana - Dogana da Mar

Die Punta della Dogana, auch als Dogana da Mar bekannt,
ist ein Museum für moderne Kunst in Venedig, das sich an der Spitze der Insel Dorsoduro befindet –
dort, wo Canal Grande und Giudecca-Kanal sich treffen und
ins San-Marco-Becken übergehen.

Rechts im Bild die Kirche La Salute

  
  
  
Historie

Bereits im 15. Jahrhundert unterhielt Venedig an diesem markanten Punkt eine Zollstelle,
um Waren zu besteuern, die über das Meer angeliefert wurden
(für von Land angelieferte Waren gab es die Dogana di Terra).

Da Venedig einer der meistgenutzten Häfen war und fast alle Warentransporte
von und nach Europa über diesen Hafen liefen,
war das Zollhaus von großer Bedeutung für die Stadt.

Die Güter (darunter Luxuswaren wie Pfeffer, Salz oder Safran)
wurden hier besteuert und dann zur Weiterverteilung auf Schiffe umgeladen,
die die Kanäle Venedigs befahren konnten.

Das ursprüngliche, festungsartige Gebäude mit Zinnen und einem Turm
wurde von 1678 bis 1682 durch das heutige,
von Giuseppe Benoni entworfene Gebäude ersetzt.

  
  
  
Das Gebäude

Der dreieckige Grundriss und die Lage an der Spitze der Dorsoduro-Insel
lassen das alte Zollgebäude wie einen Schiffsbug wirken,
der in das Becken von San Marco hinaussteuert.

Auf seinem Turm steht eine schon von weitem sichtbare Skulptur:
zwei Atlas-Figuren stemmen eine vergoldete Erdkugel, auf der die bronzene Göttin Fortuna steht,
die sich im Wind dreht.

Diese prunkvolle Skulptur zeugte von Venedigs Reichtum und Macht,
wies aber zum anderen mit Fortuna als Windfahne den Schiffen nicht nur die Windrichtung,
sondern sollte ankommende Händler auch an die Unberechenbarkeit des Schicksals erinnern.

Die Fortuna-Skulptur ist ein Werk von Bernardo Falconi.

Nachdem das Gebäude über Jahrzehnte nicht genutzt worden war,
erwarb der französische Kunstsammler und Milliardär François Pinault im Jahr 2007
von der Stadt die Gebäudenutzungskonzession auf 33 Jahre.

Der japanische Architekt Tadao Ando übernahm die zwanzig Millionen Euro teure Renovierung,
die im Juni 2009 abgeschlossen war.

Die historische Fassade des zweistöckigen Gebäudes mit seinen Arkaden blieb erhalten.

Im Inneren herrschen viel natürliches Licht und moderne Raumgestaltung
mit Beton (eines von Nanos Markenzeichen) vor.

  
  
  
Das Museum
Gezeigt werden in mehr als dreißig Räumen stetig wechselnde moderne Kunstobjekte
aus dem Dauerbestand des Museums.

Auch für Besucher, die nicht an zeitgenössischer Kunst interessiert sind,
lohnt sich der Besuch.

Das Gebäude selbst ist ein Kunstwerk, und die schallisolierten Fenster
bieten einen unvergleichlichen Blick auf die Lagune und San Marco.

Die Ausstellungen zeitgenössischer Kunst werden oft kontrovers diskutiert.

Gleiches galt auch für die Skulptur von Charles Ray vor dem Museum,
die einen nackten Junge zeigte, der einen Frosch festhielt.

Mittlerweile wurde die Skulptur durch eine Laterne ersetzt,
die der Original-Laterne des Zollhauses nachempfunden ist.

  
  
  
Wissenswertes

Geöffnet ist das Museum täglich außer dienstags (wie fast alle venezianischen Museen)
von zehn bis neunzehn Uhr.

Der Eintritt beträgt zwanzig Euro (inklusive Palazzo Grassi).

Nicht alle Ausstellungen sind für Kinder geeignet,
aber es werden spezielle Aktivitäten und Workshops angeboten.

Die Vaporetto-Anlegestelle Salute ist nur eine Gehminute vom Museum entfernt.

Ein kleines Museumscafé sowie ein Buchladen und ein Souvenirshop runden das Angebot ab.

  
  
  
Die Lage

Der Plan von http://www.OpenStreetMap.org
© OpenStreetMap-Mitwirkende

  
  
  

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