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Das Guggenheim Museum in Venedig

  

Im südlichen Teil der Altstadt von Venedig, im Viertel Dorsudoro, fällt einer der zahlreichen Palazzi durch seine außergewöhnlich geringe Höhe auf: Am Zufluss des Kanals Rio di Toresele in Venedigs Hauptwasserstraße, den Canal Grande, erstreckt sich unweit des markanten Kuppelgebäudes der berühmten Dogana der eingeschossige Palazzo Venier dei Leoni.

Das strahlend weiße Gebäude aus dem 17. Jahrhundert beherbergt heute eines der wichtigsten Museen der bildenden Kunst der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts: Die Peggy Guggenheim Collection.

  
  
  

Persönlichkeit

  

Angeblich war die alte Dogen-Familie Venier, die den Bau des von einem Garten umgebenden Palastes in Auftrag gegeben hatte, in finanziellen Schwierigkeiten geraten.

Die Folge war ein Baustopp nach Fertigstellung der ersten Etage und eines der reizvollsten Beispiele unvollendeter Architektur.

Der Bau mit den beiden namensgebenden Löwenfiguren an der Kanalseite wurde kurz nach dem Zweiten Weltkrieg von der kunstsinnigen US-Amerikanerin Marguerite „Peggy“ Guggenheim (1898-1979 ) gekauft.

Die aus einer Milliardärsfamilie stammende, finanziell unabhängige New Yorkerin, Nichte des berühmten Mäzens Solomon R. Guggenheim, führte in ihrer Jugend in Paris ein Boheme-Leben.

Angeregt durch ihre Künstlerfreunde begann sie sich seit den 1930er Jahren intensiv mit der Kunst ihrer Zeit zu beschäftigen.

Sie betätigte sich zeitweise als Galeristin, förderte junge Talente und baute schrittweise eine bedeutende Sammlung auf, die insbesondere Werke der avantgardistischen Malerei umfassen sollte.

Peggy Guggenheim wurde zu einer der wichtigsten Persönlichkeiten im Kunstbetrieb der Nachkriegszeit.

  
  
  

Guggenheim Foundation

  

Nach dem Erwerb des Venier-Palazzos als ihr Wohnhaus (1949) gab sie ihrer Sammlung einen repräsentativen Rahmen und machte sie regelmäßig auch der Öffentlichkeit zugänglich.

Nach dem Tod der im Garten des Palazzos neben ihren Lieblingshunden bestatteten Peggy Guggenheim ging die Sammlung auf die Solomon R. Guggenheim Foundation über.

Diese Stiftung, die auch Trägerin des weltberühmten Guggenheim Museums in New York und des Museo Guggenheim in Bilbao ist, konzipierte die private Sammlung ab 1980 in ein Museum um.

Das meistfotografierte Exponat der Guggenheim-Sammlung ist die die Terrasse zum Canal Grande unübersehbar dominierende Bronzeplastik „Engel der Stadt“  („L´Angelo della Città“, 1948) des italienischen Bildhauers Marino Marini.

Etwa 200 weitere Bildwerke und Skulpturen geben dem Besucher einen hervorragenden Einblick in das Schaffen der Großen in der Welt des amerikanischen und europäischen Expressionismus, Surrealismus und Kubismus.

Das Museum präsentiert in seiner regelmäßig durch Sonderausstellungen ergänzten Dauerausstellung unter anderem unschätzbar wertvolle Werke von Pablo Picasso, Paul Klee, Max Ernst (Ehemann von Peggy Guggenheim 1941–1946), Jackson Pollock, Joan Miró, Wassily Kandinsky, René Magritte, Joan Miró, Kurt Schwitters und Salvador Dali.

Das Museum und der angeschlossene Skulpturengarten sind täglich (außer am Dienstag) von 10.00 bis 18.00 h geöffnet.

  
  
  
Lageplan

Der Plan von http://www.OpenStreetMap.org
© OpenStreetMap-Mitwirkende

  
  
  

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